Die Grenzgängerbewilligung

Die Grenzgängerbewilligung

Um in der Schweiz einer Tätigkeit nach zu gehen und in einem angestellten Verhältnis zu sein, bedarf es ein wenig mehr als die Zusage des Arbeitgebers. Du hast eventuell schon, spätestens jetzt, von einer Grenzgängerbewilligung gehört. Was es mit der Grenzgängerbewilligung auf sich hat und warum es ohne nicht geht liest Du in den folgenden Zeilen.

Überblick der Grenzgängerbewilligung

Jeder der sich mit dem Thema Grenzgänger auseinandersetzt, wird früher oder später mit der Grenzgängerbewilligung konfrontiert. Um in der Schweiz, als Grenzgänger zu arbeiten bedarf es einer Grenzgängerbewilligung für die Schweiz. Die Antragsstellung der Grenzgängerbewilligung ist in der Regel an die, jeweils zuständige, kantonalen Behörden zu stellen. Zuständig ist meist immer der Kanton deines Arbeitgebers. Jedoch wird die Grenzgängerbewilligung oftmals auch durch den Arbeitgeber beantragt und Du hast nichts weiter zu tun. Trotz allem ist es bedeutend zu wissen, welchen Status man selbst denn nun hat und was darüber hinaus die unterschiedlichen Bewilligungsarten bedeuten. Denn nicht jeder in der Schweiz hat die Grenzgängerbewilligung. Im folgenden erläutere ich die vier wichtigsten und gängigsten Bewilligungsarten für den Schweizer Grenzgänger.

Grenzgängerbewilligung und deren Bedeutung

Nachfolgend erhältst Du die zwei häufigen Bewilligungsarten mit denen der typische und neue Grenzgänger in Berührung kommen kann.

Grenzgängerbewilligung G: Die Grenzgängerbewilligung G erhalten alle Grenzgänger die in der Schweiz tätig sind oder werden und jedoch weiterhin in Deutschland wohnen. Für die allermeisten Grenzgänger ist somit klar, dass die Grenzgängerbewilligung G beantragt werden muss, so lange die oben genannten Kriterien erfüllt sind und der Grenzgänger regelmäßig, mindestens jedoch einmal in der Woche an seinen Wohnsitz (Deutschland) zurückkehrt. Durch die Grenzgängerbewilligung ist es Dir darüber hinaus gestattet, schweizweit einer Tätigkeit nachzugehen.

Die Gültigkeit der Grenzgängerbewilligung G ist auf fünf Jahre beschränkt und in dieser Zeit ab dem Austellungstag gültig. Alles was für die Beantragung und auch Wiederbeantragung notwendig ist, ist ein Arbeitsvertrag, der noch mindestens ein Jahr gültig ist. Für den Fall, dass der Arbeitsvertrag keine 12 Monate mehr gültig ist, kannst Du dich auch als Kurzaufenthalter einstufen lassen.

Kurzaufenthaltsbewilligung L: Im Falle, dass Deine Grenzgängertätigkeit mit einem befristeten Arbeitsvertrag beginnt oder das nach dem Ablauf der Grenzgängerbewilligung G, dein Arbeitsvertrag keine 12 Monate mehr aktiv ist, wird die Kurzaufenthaltsbewilligung L beantragt. Diese Bewilligung richtet sich an alle nicht Schweizer die im Land nur befristet verweilen und mit einem bestimmten Aufenthaltszweck in der Schweiz sind. Der Aufenthaltszweck kann dabei sowohl die tägliche Arbeit oder aber auch das Wohnen in der Schweiz sein.

Eine kleine Hürde bezügliche der Mindestverweildauer gibt es. Die Schweizer Behörde stellt die Kurzaufenthaltsbewilligung aus ab einer Dauer von 3 Monaten und nicht länger als 12 Monate. Auch ist es möglich die Kurzaufenthaltsbewilligung, nach Ablauf der Gültigkeit zu verlängern. Dies ist ebenso wie die Erstbeantragung nicht länger als ein Jahr und mindestens für 3 Monate möglich.

Entsprechend sind ein Aufenthalt in der Schweiz oder das Arbeitsverhältnis kürzer als drei Monate über das Meldeverfahren zu regeln. Somit ist es für den “ganz kurzen Zeitraum” nicht nötig eine Bewilligung zu beantragen.

Bewilligungsarten bei Zuzug in die Schweiz

Die nachstehenden zwei Bewilligungsarten werden Dich betreffen wenn Du Dich längerfristig in der Schweiz aufhältst und ebenso dort verbleibst.

Aufenthaltsbewilligung B: Falls Du Grenzgänger bist und deinen Wohnsitz in die Schweiz verlegst, also auch nicht mindestens einmal in der Woche an Deinen deutschen Wohnsitz zurückkehrst, dann erhältst Du die Aufenthaltsbewilligung B. Das weitere Kriterium die für eine erfolgreiche Beantragung gegeben sein müssen sind ein Nachweis eines gültigen Arbeitsvertrag, mit einem Arbeitsverhältnis von mindestens einem Jahr.

Falls Du keinen Arbeitsvertrag vorweisen kannst, jedoch in die Schweiz verziehst gibt es eine Lösung. Zuweilen kann der Aufenthalter Status erlangt werden, bei genügenden finanziellen Mitteln sowie eine ausreichende Kranken- und Unfallversicherung.

In beiderlei Szenarien darf und kann die Aufenthaltsbewilligung B, unter den oben genannten Voraussetzungen, bei Ablauf, verlängert werden.

Niederlassungsbewilligung C: Inzwischen sind einige Jahre vergangen bis die Niederlassungsbewilligung C vom Schweizer Staatssekretariat ausgehändigt wird. Der Grenzgänger bzw. der in der Schweiz wohnende und hierher zugezogene hatte zuvor die Aufenthaltsbewilligung B welche zuvor um mindestens 5 oder 10 Jahre verlängert wurde.

Einmal erstellt und ausgefertigt ist das Schweizer Aufenthaltsrecht nun unbeschränkt und nebenbei an keine Bedingungen mehr geknüpft. Wann die Niederlassungsbewilligung erstellt wird legt das Staatssekretariat (SEM) fest.

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Raphael Grässlin

Versicherungskaufmann für Versicherungen und Finanzen (IHK)

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