Altersvorsorge | Vermögensaufbau

Private Altersvorsorge ein muss? Das passiert mit der gesetzlichen Rente!

Weil die Deutsche als auch die Schweizer Bevölkerung immer älter werden und die geburtenstarken Jahrgänge allmählich aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand wechseln, steigt die Zahl der Rentenbezieher. Die Folge sind erhebliche Konsequenzen für das gesetzliche Rentensystem!

Berufstätige die im vergangenen Jahr 2017 Rentner geworden sind und vorher rund 45 Jahre lang gearbeitet haben, konnten damit rechnen etwa die 47,5 % des vorherigen Verdienstes als Rentenanspruch zu erhalten. Alle Arbeitnehmer, die aktuell arbeiten, finanzieren die gesetzliche Rente. Das Solidaritätsprinzip ist ein altbewährtes Prinzip. Jedoch droht das Konzept, aufgrund des demografischen Wandel, zu scheitern und private Altersvorsorge gewinnt an Bedeutung. Wenn es immer weniger Beitragszahler gibt, müssen folglich die Rentenbeiträge, der Arbeitnehmer, erhöht werden oder aber die (Renten-) Leistungen der Pensionäre gekürzt werden.

 

Demografischer Wandel, das heißt

Unsere Bevölkerung hat eine immer höhere Lebenserwartung. Nicht zuletzt aufgrund des medizinischen Fortschritts. Auf der anderen Seite stehen seit Jahren niedrige Geburtenraten dem gegenüber. Mithin steigt das Durchschnittsalter unserer Bevölkerung Jahr für Jahr an. Hierzu kommt es zur Problematik für den gesamten Arbeitsmarkt, dass sich das Verhältnis von arbeitenden Menschen zu Rentner stark verändern wird. Über die Jahre müssen weniger Arbeitnehmer die Renten von mehr Ruheständlern zahlen. Ab dem Jahre 2020 wechseln übrigens die geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1969 nach und nach in den Ruhestand. Die Folge werden weitere Rentenkürzungen der Rentner sein. Darauf verheißen Angaben der deutschen Rentenversicherung nicht gutes. So ist das Rentenniveau in den vergangenen Jahren bereits stetig zurückgegangen: 2009 lag es noch bei rund 52 Prozent, 2012 schon unter 50 Prozent und für das Jahr 2018 ermittelt die Deutsche Rentenversicherung noch ein Niveau von lediglich 44,7 % Brutto.

Die Folgen – Renten sinken, Beiträge steigen

Unser Gesetzgeber hat, in den vergangenen Jahren, bereits mit Hilfe mehrerer Rentenreformen versucht, sowohl die Rentner als auch die Beitragszahler an den Kosten zu beteiligen, die der demografische Wandel in den nächsten Jahren als auch Jahrzehnten in der Rentenversicherung verursachen wird. Denn fest steht: Will man das Rentensystem in seiner derzeitigen Form aufrechterhalten, wird es teuer. Exakte Prognosen, wie sich Rentenniveau und Beitragssätze in Zukunft verändern werden, sind jedoch generell schwierig, da sie vielen Einflussfaktoren unterliegen, zum Beispiel der Bevölkerungsentwicklung durch Migration.

Die Folgen für Arbeitnehmer, wenn die Beiträge auf 21,5 Prozent steigen sollten, sind gravierend. Unterm Strich hätten alle Beitragszahler weniger Geld zur Verfügung.

  • Kinderlose Single die durchschnittlich 37.000 Euro pro Jahr verdienen, müssten auf 387 Euro im Jahr verzichten.
  • Kinderlose Doppelverdiener schon auf fast 800 Euro und eine vierköpfige Familie, in der ein Elternteil arbeiten geht und durchschnittlich 55.000 Euro im Jahr verdient, auf knapp 530 Euro.
  • Wollte man in Zukunft gar das alte Rentenniveau von 47,5 Prozent halten, müsste der Beitragssatz auf 23,5 Prozent steigen. Der kinderlose Single hätte nun jährlich 664 Euro weniger zur Verfügung, das kinderlose Doppelverdienerpaar müsste auf 1.370 Euro verzichten und die Familie auf rund 900 Euro.

Private Vorsorge ist gefragter denn je

Eine private Altersvorsorge hilft Ihnen dabei, sich für das Alter finanziell abzusichern. Das Institut für Wirtschaft empfiehlt private Altersvorsorge sogar explizit. Nur durch Eigeninitiative können Sie vermeiden, dass Altersarmut, finanzielle Abhängigkeit und Ihr Lebensstil als Pensionär, gegeben falls, nicht so gelebt werden können wie man sich das, heute, wünscht.

Finden Sie die für sich passende Altersvorsorge.

Sind Sie beim Vermögensaufbau für Ihre Rente Sicherheitsorientiert, schätzen Sie Flexibilität oder möchten Sie Ihre Steuerbelastung in der Ansparphase senken. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über Ihre Möglichkeiten der Altersvorsorge als Grenzgänger in der Schweiz für Ihren bedarfsgerechten Vermögensaufbau.

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Service Typ
Grenzgänger Info Schweiz
Autor
Krankenversicherung für Grenzgänger,
Bahnhofstraße 6,Kandern,Baden-Württemberg-79400,
Telephone No.07626 9747413
Region
Kandern
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